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Net Components GmbH, Wustermark

2.836 Kilometer trennen die Produktionsstätte der Net Components GmbH vom Firmensitz. Tarkan Peker kümmert sich um alles was dazwischen, davor und drumherum passiert. Der diplomierte Maschinenbauer regelt die gesamten Abläufe. Dazu dienen ihm seine Produkte als Vorbild: Alles greift ineinander wie die Zahnräder perfekt gefertigter Getriebe.

    • Sitz: Wustermark
    • Gegründet: 2003
    • Mitarbeiter: 35
    • Umsatz: ca. € 7.700.000
    • Podukte: Fertigung von Dreh- und Frästeilen sowie Guss und Schmiedeteilen für Antriebstechnik
    • Ziel: Das Portfolio und das Geschäft weiter ausbauen

 

Herr Peker, vier Monate jährlich steuern Sie in der Türkei die Produktion Ihrer Firma, den Rest des Jahres betreuen Sie in Deutschland Ihre Kunden. Wie klappt das reibungslos?

Man braucht einen Rundumblick und Mut zu schnellen Entscheidungen. Wir produzieren Teile und Komponenten der Antriebstechnik individuell nach den Plänen unserer Kunden. Dabei sind wir ständig unter Zeit- und Kostendruck. Hinzu kommt die Entfernung zwischen der Türkei und Deutschland. Da ist ein Lkw gut eine Woche unterwegs. Unseren Standort in der Türkei haben wir bewusst in eine Freihandelszone gelegt. Damit sind eine günstige Produktion und ein unbürokratischer Import möglich. Klingt nach viel Administration.

Wie sieht denn Ihr Alltag aus?

Ich bin zwar Geschäftsführer aber habe auch administrative Aufgaben. Meine Frau betreut die Finanzen und das Personal und meine Brüder unterstützen im Team die Produktion. Logistik und Qualitätssicherung sind ebenfalls in guten Händen bei den Mitarbeitern. Ich selbst ziehe in erster Linie neue Aufträge an Land, kümmere mich um die Belegschaft, stelle die Maschinen bereit und vieles mehr. Als Koordinator bin ich verantwortlich für alles. Da hilft mir die Erfahrung aus meiner früheren Tätigkeit als Einkaufsleiter. Mein damaliger Chef hat meine Pläne als Mentor unterstützt, mich selbstständig zu machen und hat mich begleitet. So konnte ich meine Managementkenntnisse weiter ausbauen. Die technische Seite ist mir aber nicht fremd. Als Diplom-Maschinenbauer weiß ich, worauf es ankommt.

Worauf kommt es denn an?

Schnelle Reaktion und Zuverlässigkeit. Wir haben Net Components 2003 gegründet und hatten Siemens als ersten Kunden. Schon von Anfang an hieß es da: Alles im Blick haben, den Kunden zufrieden stellen und Leistung bringen. Vieles muss automatisch laufen. Wenn eine neue Bestellung reinkommt, muss jeder Mitarbeiter sofort wissen, was zu tun ist, und er braucht Zugang zu allen wichtigen Auftragsdaten. Unsere IT unterstützt uns dabei sehr. So können wir die Qualität aufrechterhalten, wegen der die Kunden bei uns bleiben.

Was hat die IT mit der Produktqualität zu tun?

Unsere Prozesse spielen perfekt ineinander. Ich kann mich jederzeit auf die Zahlen verlassen und sehe sofort, ob alles rund läuft im Geschäft. Jede Transaktion, die Organisation rund um Lagerung, Fertigung und Lieferung funktionieren mit SAP Business One automatisch. Meine Mitarbeiter haben so einen zuverlässigen Zugriff auf alle Informationen, die sie benötigen. Und dafür muss niemand ein IT-Experte sein.

Wie geht’s weiter bei Net Components?

In Zukunft wollen wir weiter wachsen, vor allem in der Türkei. Außerdem möchten wir neue Produkte anbieten, darunter auch komplette Baugruppen. Entscheidend ist dafür eine erweiterbare IT, die mitwächst und die wir individuell anpassen können. Mit innovativer Technik wie SAP Business One sind wir auf den Wettbewerb von morgen bestens vorbereitet und können kommende Chancen für uns nutzen.

Auszug SAP Business One E-Book 2014 „Mit Gespür und Willenskraft“ – Präzision vom Bosporus

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